Endurokemp vo Sverepci

Endurocamp in Sverepc

Nach dem Kindertraining wurde das Endurocamp in Sverepac am Nachmittag des 29. Juli mit einem Programm für erwachsene Fahrer auf Motorrädern ab 85 cm³ fortgesetzt.

Am Training nahm eine vielfältige Gruppe teil. Dabei waren Hobbyfahrer, die hauptsächlich zum Spaß fahren und nicht an Rennen teilnehmen, aber auch Lizenzfahrer, die bei den slowakischen Meisterschaften starten. Die unterschiedlichen Leistungsniveaus waren jedoch kein Hindernis. Im Gegenteil: Auf der Strecke konnte man verschiedene Fahrstile, Linienwahl und Herangehensweisen an die einzelnen technischen Abschnitte beobachten.

Wir begannen das Training mit einem gemeinsamen Aufwärmen, um den Körper auf das Fahren vorzubereiten und das Verletzungsrisiko zu verringern. Anschließend fuhren sich die Fahrer auf der Strecke ein und absolvierten ihre erste gezeitete Runde. So erhielten wir Ausgangszeiten, auf die wir während des Trainings zurückgreifen und anhand derer wir vergleichen konnten, wie sich technische Veränderungen auf das Ergebnis auswirkten.

Nach der ersten Zeitmessung folgten Anweisungen und eine Analyse der Fahrweise. Es ging nicht nur um die Endzeit. Wir beobachteten die Körperarbeit, den Blick, das Bremsen, die Beschleunigung, das Durchfahren der Kurven und die Wahl der richtigen Linie. Jeder Fahrer erhielt Hinweise entsprechend seinem Niveau und den Bereichen, in denen das größte Verbesserungspotenzial bestand.

Die Strecke in Sverepac bot Abfahrten, Auffahrten, Sprünge, schnellere Passagen und auch Enduro-Sektionen. Bei den Hobbyfahrern konzentrierten wir uns vor allem auf mehr Sicherheit, die richtigen Gewohnheiten und ein flüssigeres Fahren. Die erfahreneren und lizenzierten Fahrer arbeiteten bereits an Details, die bei höherem Tempo entscheidend sind, etwa einer präziseren Linienwahl, späterem Bremsen, einer schnelleren Kurvenausfahrt oder einem effizienteren Durchfahren der technischen Sektion.

Dank der schnelleren Fahrer gab es wirklich viel zu sehen. Auf der Strecke fehlten weder hohes Tempo noch weite Sprünge oder spannende Duelle mit der Zeit. Gleichzeitig war es interessant zu beobachten, dass selbst bei Rennfahrern die größte Verbesserung nicht unbedingt durch mehr Gas erzielt werden muss. Oft reicht es, die Körperposition anzupassen, die Linie zu ändern oder einen Abschnitt ruhiger und präziser zu fahren.

Wie beim Kindertraining wechselten sich die Fahrten mit Pausen unter dem Zelt ab. In dieser Zeit analysierten wir die einzelnen Durchfahrten, erklärten notwendige Veränderungen und bereiteten uns auf die nächste Zeitmessung vor. Bei einer Temperatur von etwa 39 °C waren regelmäßige Pausen und das Auffüllen der Flüssigkeitsreserven ein unverzichtbarer Bestandteil des Trainings.

Die Strecke war trocken, hart und staubig. Die Bedingungen waren nicht einfach, doch gerade deshalb mussten die Fahrer feinfühlig mit dem Gas umgehen und mit weniger Grip rechnen. Trotz der anstrengenden Hitze wurde jedoch in einem guten Tempo gefahren, und jeder versuchte, die einzelnen Runden optimal zu nutzen.

Die abschließenden Zeitmessungen zeigten, dass die passende Anleitung und die Wiederholung bestimmter Abschnitte unabhängig vom Niveau des Fahrers sinnvoll sind. Manche wurden schneller, manche gewannen mehr Sicherheit, und manche fanden eine einfachere Möglichkeit, eine Stelle zu bewältigen, die ihnen zuvor Probleme bereitet hatte.

Das Endurocamp am Nachmittag zeigte, dass Hobbyfahrer und Rennfahrer bei einem Training nebeneinander fahren können. Jeder arbeitet an anderen Details, doch das Ziel bleibt dasselbe – technisch besser, sicherer und mit größerer Sicherheit zu fahren.

Wir danken allen Fahrern für ihre Einstellung, ihren Einsatz und die großartige Atmosphäre. Es war ein intensives Training bei hohen Temperaturen, aber zugleich ein Tag, an dem auf der Strecke Geschwindigkeit, Entschlossenheit und echte Fortschritte zu sehen waren.


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