Wir haben die Saison mit einem halbtägigen Enduro-Training in Sverepec eröffnet. Am Training nahmen zwei Fahrer teil. Maroš auf einer TM 300 4T und Adam auf einer KTM 250 2T. Beide fahren Hobbyrennen und lokale Cups, die Grundlagen beherrschen sie also.
Das Wetter war geradezu ideal: Sonne und ein leicht bewölkter Himmel. Wichtig war, dass es am Vortag geregnet hatte. Die Strecke war deshalb „lebendig“. Der Untergrund bot Halt, die Reifen hatten Grip und die Spurrillen bildeten sich ganz natürlich. Genau die Bedingungen, unter denen man Technik trainieren kann. Nicht nur das Fahren.
Nicht die Geschwindigkeit. Nicht der Mut. Sondern eine schlechte Technik, die sich mit der Zeit automatisiert. Wenn du lange ohne Feedback fährst, beginnst du zu glauben, dass du es richtig machst. Und genau das bremst dich aus.
Das Training konzentrierte sich auf:
• die Wahl der richtigen Linie
• das Fahren in Abfahrten
• das Herausfahren aus Kurven
• Fahren auf Zeit (gemessene Runden)
Die Fahrer probierten verschiedene Streckenabschnitte und Varianten aus und verstanden vor allem den Unterschied zwischen dem, was sie bisher gemacht hatten, und dem, was funktioniert. Derselbe Abschnitt. Eine andere Linie. Ein völlig anderes Ergebnis. In dem Moment, in dem ein Fahrer versteht, warum etwas funktioniert, beginnt der echte Fortschritt.
Die Verbesserung war bereits während des Trainings sichtbar.
Nicht, weil sie mehr „am Limit“ fuhren, sondern weil sie begannen, die Dinge richtig zu machen.
Und genau das macht den Unterschied zwischen Fahren und besser werden aus.
Wenn sie diese Grundlagen beibehalten und auf ihr weiteres Fahren übertragen, wird der Fortschritt nicht aus kleinen Schritten bestehen. Es wird ein Sprung sein.